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Sonntag, 9. August 2015

Finstergrün Tagebuch Tag 1: Reise Reise

An einem Tag wie diesem ist der Stress schon vorprogrammiert, möchte man meinen. Ich bin um 7:00 aufgestanden um, wie auch schon für Pilsen, Sandwiches für die Gruppe zu machen. Immerhin ging die Fahrt diesmal erst um 11:00 los und das ist, obwohl ich als Betreuerin schon um 10:15 da sein sollte, viel besser als 06:00 nach Pilsen.

Dann war auch alles fertig, die letzten Sachen eingepackt und los geht’s nach Regensburg. Dort angekommen waren wir zwar die ersten, blieben aber nicht lange allein. Wir konnten natürlich auch nicht nur rumstehen, denn jeder hatte eine Aufgabe zugeteilt bekommen. Ich zum Beispiel war mit Eva und Elli für die Anmeldung A-J zuständig und habe bis kurz vor 11 gewissenhaft Umschläge bekommen und in die drei netterweise vorgefertigten Kartons gepackt.

Dann kam auch die sehnlichst erhoffte Abfahrt. Max und ich saßen mit Franky und Frau Sommer in Bus 2, dem blauen und wohl am schlechtesten klimatisierten Bus. Zwischendurch wurde es heiß und dann kalt, aber nie Kühlschrankkälte (Bus 1). Trotzdem hatten wir natürlich viel Spaß! Ich konnte ein französisches Buch lesen – danke Antoine – Max hatte ein Lustiges Taschenbuch zu seiner Beschäftigung und wir konnten super Weinblätterteilen probieren – danke für beides an Muhammed-Ali. Die Busfahrt lang haben wir viele Fragen beantwortet (wie lang dauert’s noch??), Musik gehört, gelesen und gegessen. Das 6 Stunden lang könnte man fast als Luxus bezeichnen.

Max und ich

Und dann kamen wir endlich (wohoo!) auf der Burg Finstergrün an. Als Betreuerin war es dann meine Aufgabe, den mörderischen Berg zu bewältigen und dann, oben angekommen, meinem zu betreuenden Zimmer das Zimmer zu zeigen. Das Problem, dass ich eigentlich auf zwei Zimmer aufpassen soll, war schnell gelöst, weil ein Zimmer noch eine zweite Betreuerin – Lotte – hat. Also bin ich mit der Turmwächterstube in die Turmwächterstube und habe mit den Kindern ausgemacht, dass ich aus Zeit-bis-zum-Abendessen-Gründen anfange, die Betten zu beziehen, wenn die Damen ihr Gepäck holen. Als sie 15 Minuten später noch nicht zurück waren, habe ich sie mal gesucht und sie dann beim Abendessen wiedergefunden. Das Gepäck war noch nicht da, deswegen holen sie es nach dem Abendessen und dann beziehen sie auch ihre Betten fertig. Na gut, das hat ja fast geklappt. Bei einem der Speisesäle bin ich als Speisesaalbeauftragte immer dabei und da habe ich dann das zweite Zimmer sozusagen kennengelernt. Weil Lotte mir von Startschwierigkeiten erzählt hat, haben wir auch gleich ausgemacht, dass wir zusammen nochmal hoch gehen, aber das erst nachdem wir auch gegessen haben.

Also haben wir uns noch Essen aufgetrieben und sind dann für eine grandiose Viertelstunde vor der Besprechung ins Zimmer. Wir haben den Kindern geraten, zu versuchen, die „Anderen“ im Zimmer ein bisschen kennen zu lernen und ich glaube, das hat gefruchtet. Nach der Fackelwanderung war es nämlich schon viel besser. Apropos Fackelwanderung. Wir gehen traditionell jedes Jahr auf eine Fackelwanderung, also war auch dieses Jahr kein Entkommen. Für Niemanden. Egal wie viel die Kinder argumentieren wollten.

Die Burg von einem anderen Blickwinkel (Foto: Burg Finstergrün)
Für die Kinder von Chor B hieß es dann ab ins Bett und Chor C durfte noch besprechen. Ganz kurz, dann mussten die Keyboards aufgebaut werden, zumindest die, die schon da waren. Die Betreuer mussten nicht Technik schleppen sondern hatten währenddessen eine weitere Besprechung über die Zimmer und den nächsten Tag. Es muss ja schließlich wieder einen Tagesplan geben.
Nach dem ganzen Besprechen dachte ich mir, da könnte man ja gleich weiter machen und habe mir einzelne Geisterbahnleute bestellt. Die will nämlich auch geplant sein. Als das Besprechen in unterschiedlichsten Formationen dann wirklich ein Ende hatte, wurde ich noch Zeuge einer sehr witzigen Wattenrunde, die Mark und Klemens haushoch gewannen (7 Maxe in einer Reihe, glaube ich, ich kenn mich aber nicht aus) und unter der Lukas und Philip sehr litten.

Alles in Allem ein gelungener Tag, und es kommen ja noch so viele! 



Samstag, 8. August 2015

Finstergrün #1: Packfreude

Heute geht's los! Um genau 11:00 Uhr vormittags ist die Anfahrt der drei Busse am Infineon Parkplatz in Regensburg geplant. Die Betreuer sind ab 10:15 Uhr vor Ort um die Ankunft aller Mitfahrer zu überprüfen und so weiter und so fort. Aber die Anfahrt ist ja nicht das wichtige. Heute kommen wir ja auch noch an auf unserer Lieblingsburg! Finstergrün wird mal wieder für eine Woche mit ca. 150 Kindern und Jugendlichen gefüllt, die singen wollen. Wir freuen uns schon riesig auf diese Chorfahrt und hoffen dass alles den Erwartungen der Erstfahrer entspricht. Für alle, die schon einmal auf der Burg waren, ist es ja eher ein wiedersehen, was aber wettermäßig alle Erfahrungen vom letzten Jahr widerlegen soll. Angesagt sind ja durchgehend Sonne und angenehme 25°C und mehr.
Mit den Infos kann das Panikpacken der bis jetzt vergessenen Notwendigkeiten ja los gehen: Hat jemand in meinem Zimmer einen Föhn? Gehe ich raften und brauche Bikini und zusätzliches Handtuch? Ist die Zahnbürste auch wirklich drin? Habe ich genug ungesundes Essen für die Fahrt und die Woche in meinem Zimmer? Habe ich sicher keine schicken Klamotten (braucht keiner!) und hohen Schuhe, dafür aber die Wanderschuhe und Sporthose dabei? Habe ich genug Sonnencreme? Brauche ich wirklich die zwei Schminktaschen und mein Glätteisen, oder kriege ich das auf der Burg ausnahmsweise so gemütlich wie alle anderen hin? Brauche ich für die Fahrt ein musikspielendes Gerät oder unterhalte ich mich schon genug mit Freunden?
Viele Fragen, und jeder muss selbst nachschauen. Naja, ich hoffe jeder kann sich jetzt spätestens effizient vorbereiten und fertig packen für die schönste Woche im Jahr (laut Michi, stand auf dem alten Flyer für Finstergrün) !




Grüße, Franky



Samstag, 2. Mai 2015

Chorfestival #6: galalicher Singspaß

galalich (Adjektiv)
etwas nennt sich Gala und weist manche wenige Ähnlichkeiten auf, die Cantemussänger treten im Chor-Pulli und/oder Poloshirt auf und sind damit noch gut angezogen.

Zum krönenden Abschluss in Pilsen fand eine Chorgala statt, an der sich die Chöre mit einem je ca 15 Minuten dauernden Programm nochmal präsentieren. Natürlich mit Moderation und allem drum und dran. Aber fangen wir von vorne an;

Nach einem schönen Abend mit den Tschechen (siehe Chorfestival #5) sind wir Samstag morgens recht früh aufgestanden. Ich bin um ca  6:30 duschen gegangen und war damit später als Anna, Franky und Janna wach. Da die Wände recht dünn waren, hab ich sie 3 (!) Zimmer weiter gehört und bin gleich zu ihnen rüber gelaufen. Um halb 8 haben wir den Rest noch geweckt, weil wir immernoch der Meinung waren, dass es um 8 Frühstück geben muss. Hat es glücklicherweise auch, selbst wenn es nicht so ausführlich angelegt war, wie manche es gehofft hatten. Nevertheless ein schöner Start in den Tag.

Nach dem Frühstück war dann erstmal aufräumen und packen angesagt, wir mussten nämlich schon erstaunlich früh "ausgezogen" sein. um 9:30 begann die Probe und ratet mal, wer zu spät kam. Maria hatte nämlich erst mal alle geschminkt und dann erst die Sachen gepackt, dann war es auf einmal sehr spät. Ich hab natürlich auf sie gewartet, weil - ja, ich weis auch nicht so genau warum. Vielleicht weil ich sie mag. Hm.
In der Probe waren alle recht müde und lümmelten dementsprechend auf den Stühlen rum. Eher schlecht für das aktive Üben, aber anderweitig angenehm: Es gab im Probensaal WLan. Grandios. Wir haben erst mal striktes Kazoo-Verbot bekommen, damit wir den Gag nicht nehmen. Seaside Rendezvous hat nämlich mehrere Kazoo-Stellen, die besonders witzig sind, die wir aber nur einmal mit Kazoo proben durften. Es war schon eine Qual, so lange nicht auf diesen schönen Instrumenten zu tröten, umso mehr Spaß hatten wir dann, als wir das endlich durften!
Nach dem Mittagessen haben wir noch ein wenig geprobt und so ungefähr um 3 fuhren wir mit dem Bus wieder in die Stadt. (Das ist jetzt ja doch schon länger her, also könnte es sein, dass da ein paar Ungenauigkeiten aufgekreuzt sind.. Upsii)

Ich weis nicht was drin war, aber dieser (Mal-)Saal war im Gebäude, in dem auch die Gala war.

andere proben, wir gucken zu. Naja wir haben dann auch noch geprobt.

Um 17:00 begann dann der galaliche Abend. Wie gesagt, es hieß Gala, aber irgendwie war niemand wirklich nach Gala angezogen, außer den Tschechen. Deren Chorkleidung sieht immer nach Gala aus. Zur Eröffnung dieser Gala ist der Pilsener Chor zu einem Video und grandioser Musik in den Saal eingezogen und haben eine halbe Stunde Begrüßungen auf der Bühne über sich ergehen lassen, bevor sie endlich anfangen durften zu singen. Bei diesem ganzen Blabla war mir Frau Langguth als Übersetzerin sehr recht, da sie den Text so gut es ging kürzte. Das ganze musste nämlich, wie immer, auf 3 Sprachen übersetzt werden.
Als letzte an diesem Abend waren wir dran. Es hat schon Spaß gemacht, alle anderen Chöre zu sehen und zu hören, denn alle haben ein hohes Niveau. Bei mir hat sich über den Abend ein gewisses Bedenken angestaut, ob Aglepta wirklich reinpasst und ich bin zu dem Schluss gekommen: Nein. Wir haben es natürlich trotzdem gemacht. Weil der Bayerische Rundfunk nicht den ganzen Abend bleiben konnte, sind wir in der Pause schon mal auf die Bühne und haben da Chili con Carne einmal gesungen, dementsprechend war das keine Überraschung mehr. Also anfangen mit Aglepta. Wer das Stück nicht kennt: Wir verfluchen das Publikum mit gruselig klingendem Durcheinander. Das erklärten wir natürlich am Anfang kurz (in 3 Sprachen, aber diesmal Englisch, Tschechisch und Französisch). Das Publikum war eher schockiert, aber wir haben die Spannung schnell aufgelöst mit Chili, Seaside und Hello Goodbye aus dem Rockkonzertprogramm.

Nach unserem Auftritt kamen dann wieder alle Chöre auf die Bühne für die tschechischen Stücke, die diesmal auch besser funktionierten als den Tag zuvor. Das war aber ehrlich gesagt auch nicht so schwer.
Zu jeder Gala gehört Essen! Oder nicht? Naja, überall gehört Essen hin, ist aber nicht immer da. Nach dem ganzen Singspaß durften wir noch etwas zu essen holen, bevor wir wieder gefahren sind. Dabei sind wir mit unseren neugefundenen Freunden wieder ins Gespräch gekommen und haben das beste Kompliment für unseren Chor bekommen: You are crazy! Oh ja, das sind wir. Und stolz drauf.

Alle zusammen! Das war dann fast ein wenig eng.

Freitag, 1. Mai 2015

Chorfestival #5: inoffizielles Singen

Der ein oder andere mag sich fragen: was war denn mit dem tschechischen Chor? Ja, die waren da und sind aufgetreten, aber sonst?
Wir sind doch meistens für Brundibar ja privat untergekommen und hatten deswegen ganz viel von unseren tschechischen Freunden (kurz: Tscheskis), diesmal waren wir aber im Internat. Aber, wie sollte es anders sein, wir haben sie natürlich trotzdem noch getroffen!

Wir haben mit Matthias ausgemacht, dass wir abends in die Stadt gehen. Manche wollten sich mit ihren früheren Austauschpartnern treffen, andere einfach Pilsen erkunden. Diejenigen unter 16 mussten um halb 10 mit Frau Besl wieder zurück, die anderen durften bis ca 12 in der Stadt bleiben und dann mit Uli den Weg ins Internat antreten. Letztenendes sind alle außer unserer Gruppe mit der eheren Tram gefahren, was uns aber nicht weiter gestört hat. Aber jetzt zum eigentlichen Abend:

Sie haben übrigens wirklich getanzt.

Freitag Abend, ca 20:00 Uhr, mal wieder am Marktplatz

Wie ausgemacht warteten Jirka und Maggie dort auf uns. Sie wussten allerdings noch nicht, dass unsere Gruppe so groß ausfallen würde, ehrlich gesagt wussten wir das auch nicht. Zusätzlich zu Maria, Franky und mir, die sich schon öfter mit den Tscheskis getroffen haben, kamen (angemeldet) Anna, Laura und (unangemeldet und recht spontan) Max, Vincent, Leo, Jonathan und natürlich Uli mit. Ja, die Gruppe ist ein ganz wenig gewachsen.
Als wir nach einigem Diskutieren alle zusammen in einer pilsener Bar waren, kamen noch Aja und Bara dazu. Jaja hatte leider keine Zeit.
Der Abend verlief schön, wir hatten viel zu reden. Komischerweise saß am Anfang nur ich von den Deutschen mit am Tschechischen Tisch, weswegen die alle Englisch reden mussten, aber naja. Wenigstens konnte ich mich so mit ihnen über das bei fast allen Beteiligten anstehende Abitur unterhalten und was sie danach machen wollen. Das Abitur heißt in Tschechien natürlich anders, aber es gibt einen vergleichbaren Abschluss, den Bara, Maggie, Jaja und Aja gerade machen. Und ich eben das Abitur. Die Tscheskis planen für Chorsänger typische Berufe/Studiengänge, die fast alle mit Musik und Bühne zu tun haben. Ich dagegen plane ein Chemiestudium, was für allgemeine Aufschreie an unserem Tisch sorgte.
Irgendwann kam dann doch Max zu uns und unterhielt sich in perfektem Englisch mit unseren Freunden. Er ist übrigens der Grund für den Titel, da er immer und unaufhaltsam singt, so wie eben auch an diesem Abend.

Während die anderen tanzen: SELFIETIME!

Unter der grandiosen Aufsicht von Uli (wer das noch nicht wissen sollte, er ist Stimmbildner für Populargesang und das war seine erste Chorfahrt mit uns) sind wir auch alle ganz sicher zur Haltestelle "Internaty" und von da in unsere Betten gekommen. Am nächsten Tag mussten wir schließlich um 8 Uhr frühstücken! Jedenfalls ging jeder davon aus, gesagt wurde diesbezüglich nämlich niemandem was.

der Morgen danach..

Chorfestival #4: Fernsehbeitrag

Das mit dem Fernsehen ist ja nichts neues, nur hat uns dieses mal der Bayerische Rundfunk gefilmt und uns in seinen Beitrag über die Kulturhauptstadt Pilsen 2015 eingebunden! Hier geht es zum Video (ja, das ist Teil 2 des Beitrags, aber Teil 1 redet nicht viel über uns.).

Fertig für den Auftritt? Ich glaube schon

Sonntag, 19. April 2015

Chorfestival #2: Morgendlicher Singspaß

Ungefähr um 8 Uhr morgens sind wir in Pilsen angekommen.

Ausgeschlafen wie nie! Wir rücken an..

Zu aller erst natürlich zu einem Auftritt in einem kleinen Saal, der zu keiner Schule gehört hat. Warum ich das extra erwähne? Naja laut unseren Informationen hätten wir zuerst in einem Gymnasium auftreten sollen, es stand aber anders im Programm, weshalb wir also in diesem Saal gelandet sind. Das Publikum bestand größtenteils aus 3 anderen Chören, die da auch gesungen haben:

Einmal ein tschechischer Kinderchor ("Roseta") aus Čkyně, Chor-B-mäßig, singen nur tschechisch, kein Wort mit ihnen gewechselt aber sie sind süß.

Dann der Chor "Le jeune choeur du conservatoire" aus Limoges, Frankreich, in unserem Alter oder jünger, sehr freundlich, mit gebrochenem Englisch, singen nur französisch und das sehr schön.

Und last but not least: "Les Callas s'Roles" aus Liège, Belgien, 50+, sehr bunt, freundlich, singen nur französisch, aber witzig!

Wir haben, weil wir ja von einer Schule ausgegangen sind, eher ein modernes Programm geplant, "In einem kühlen Grunde" haben wir noch dazu genommen, um nich ganz so komisch rüberzukommen. Danach kamen "Rather Be", "That Man", "Bang Bang" und "Edge of Glory" aus dem Rockkonzertprogramm, 3 von 4 solistisch besetzt. Also im Vergleich echt modern und anders.

Wir, auf der Bühne, größtenteils in Chorkleidung

Das Konzert, wenn man so will, ging aber erst um 10 los. Vorher hatten wir eine Stellprobe und konnten uns in einem Kindergartenraum einsingen, wo es auch ein Klettergerüst und Essen gab. Ich habe ja schon von unserem ausführlichen Frühstück erzählt, also haben wir davon eher wenig gehabt. Anastasia hat aber das Klettergerüst mit größter Freude ausprobiert.

Yay! Kindergarten!

Freitag, 17. April 2015

Chorfestival #1: Abfahrt!

Seit Wochen kommen immer wieder Mails mit dem Betreff "Pilsen", da wird sich der ein oder andere vielleicht gewundert haben: ist denn schon wieder Brundibar? Nein, diesmal nicht. Anlässlich dessen, dass Pilsen dieses Jahr Kulturhauptstadt ist, findet dieses Wochenende (also ab heute) ein internationales Chor Festival statt. Zu dem wir seit 06:00 unterwegs sind. Ja, Abfahrt war um diese unchristliche Uhrzeit, aber das nur, weil wir um 10 schon den ersten Auftritt in einer Pilsener Schule haben.
Natürlich waren alle pünktlich und munter :D
Meine Freunde und ich haben uns allerdings wirklich gut vorbereitet: wir hatten alle was zu frühstücken mitgenommen, immerhin fahren wir lang genug und man kann sich vor der Fahrt das Frühstück sparen! Letztenendes hatten/haben wir Fertigkaffee (wohl das wichtigste), Osaft, Multivitaminsaft, Sandwiches, warme Croissants, warmes Rührei, Fertigwaffeln, Milchbrötchen, Erdbeeren, Schoki und Kekse.
Bestes. Frühstück. Ever.
Im Moment sind also alle dabei aufzuwachen, einzuschlafen, Musik zu hören, oder zu bloggen.
Ach, es fahren außerdem recht wenige jetzt schon nach Pilsen, weshalb wir richtig viel Platz im Bus haben. Also richtig viel. Es wären nicht alle Sitzreihen belegt, wenn jeder alleine in einer sitzt (teilweise tun wir das schon).

Zitat Janna: ich will ein Milchbrötchen! Nein doch nich, hab keinen Hunger. Habs vergessen.

#schildkröte

#latte #morgen #frühstück #flip







Freitag, 10. April 2015

Nachtrag Habischried #4:Ein kleines Gespenst in Habischried

Es war einmal ein kleines Gespenst, das wohnte in Eulenberg.
Weil es aber dort nicht wohnen wollte, beschloss es nach Habischried zu ziehen. Dann packte es seinen Rucksack und machte sich auf den langen Weg. Dort angekommen, suchte das Gespenst sich als erstes eine große Truhe als Schlafplatz. Als es dann zur Geisterstunde schlägt, öffnet sich der Deckel der Truhe und das kleine Gespenst flog heraus. Es entdeckte viele neue Sachen und ganz besonders gefielen ihm die vielen Bilder an den Wänden. Was ihm nicht gefiel war das viele Holz. In der nächsten Nacht hat das Gespenst vor die Zimmer zu erkunden. Dabei fand es eines besonders toll und dass war das Zimmer L10 von: Anna, Anne, Marie, Lilith und Emma mit Betreuerin Laura. Immer wenn das kleine Gespenst vorbei flog flackerte das Licht fürchterlich. Gott sei dank sind aber die vielen Kinder nicht aufgewacht und das Geheimnis des Gespenstes blieb noch lange geheim. Somit spukt das kleine Gespenst noch heute durch das Schullandheim.
Von: Anna, Anne, Marie, Lilith und Emma mit Betreuerin Laura


Nachtrag Habischried #3: Ein paar mehr Gedichte

Habischried

In Habischried wird viel gekleckert
aber nicht gemeckert
alle Kinder singen
so laut dass die Balken schwingen
Herr Schlier hat ein Tier
und das sind wir
Die Kuh macht 'muh'
und trägt einen Stinkeschuh
Die Betreuer haben ein Handy
und sind total trendy
sogar die Zimmer sind toll
und Habischried ist voll!

-- Amina, Nina, Henri, Anna, Sarah, Nele, Emilie und Sophia

R8 Gedicht

Herr Schlier spielt gut Klavier
und ist manchmal doch ein Stier
In der ersten Nacht 
haben wir viel gelacht
Dieses Haus ist wunderschön
und wir wollen Nachtwandern gehen
Wir Kinder hier in Habischried
gucken heute am Abend Kino
und singen gern ein Lied
mit unserem Kuscheltier dem Dino
Das Essen ist so gut
dann haben wir alle viel Mut
Wir gehn auf's Hochbett rauf
dann sitzen alle auf mir drauf
Die Bettdecke bis zum Kopf gezogen
und wir sind in den Traum geflogen

-- Lilli, Sophie, Sophie, Alexandra, Katharina, Emilia, Sophie

Habischried

Der liebe Herr Schlier
spielt gerne Klavier
Wir sind in Habischried
und singen unser Lied
Bald geht es wieder heim
Tschüss du tolles Schullandheim
Dann gehen wir wieder in die Proben
Denn Herr Schlier soll uns ja loben
Im Chor haben wir immer sehr viel Spaß
und geben immer ganz viel Gas

-- Nina, Julia, Paul, Melissa, Katio, Rosalie




Nachtrag Habischried #2:Ein Fotostrip mit Ameisenburgen

Bei der Olympiade in Habischried gab es dieses Mal eine besonders kreative Aufgabe. Die Gruppen sollten ein Schloss (oder eine Burg, je nach dem wen man fragt) für Ameisen errichten. Zum Bau kann man alle in der Nähe liegenden Materialien verwenden. Bei der Bewertung dieser Burgen wurde auf Effizienz und Aussehen wert gelegt. Wir Betreuer waren von den Ergebnissen doch sehr überrascht. Die Kinder hatten Ideen noch und nöcher und haben ein Auge fürs Detail. In einem der Ameisenbauten gibt es sogar ein Bett. Das nenn ich Luxus! Also hier die Fotos der Miniburgen:













Ach ja, die Burgen wurden leider nach dem Foto sofort wieder zerstört, man soll sich ja nicht von den anderen inspirieren lassen.

Nachtrag Habischried #1: Vier Mädels und ein Gedicht





Hier ist das Essen sehr lecker Am Sportplatz kann man gut klettern
Wir singen viele Lieder Und keiner hatte Fieber
Die Zimmer sind zwar klein Aber trotzdem fein
Der Schnee ist zwar kalt Trotzdem gehen wir in den Wald
Wir trinken sehr viel Tee Es gibt noch keinen Klee
Es gefällt und hier sehr Hoffentlich kommen wir bald wieder her
Unser Hunger ist sehr groß Wo bleibt unser Essen bloß??
--
Mädels aus Haus Rachel

Die vier Mädels wurden in Habischried von Theo Montgelas betreut, die mit ihnen diese süßen Bilder gemacht hat. Gedichte waren dieses Jahr auch sehr inn. Auf alle Fälle süß!

Dienstag, 24. März 2015

Habischried #8: Ein Matthias als...


Das ist unser geliebter Chorleiter Herr Schlier...

... als Alien!

... als Rapunzel mit Schwein auf dem Kopf (Anm: WAS?)

... als Froschmonster.

... als SchmanOm neena? Ach, Schneemann Oma!

... als Rockstaroma! 

...als Baby.

... als Olchischwein. (Anm: mal wieder, WAS?)

Und zu guter Letzt: Als das Monster, das Herr Schlier immer zu verheimlichen versucht!


Leider, leider, leider kamen diese schönen Zeichnungen ohne Namen. Die Redaktion freut sich über jeden Hinweis!

Update 27.03.:
Vielen Dank für die Zeichnungen an Sarah, Lily, Barbara und Helena auf Prüfening!

Habischried #7: Ein paar Bild-Eindrücke

Ich (Tobias) fand die Nachtwanderung besonders schön, weil wir in einer Gemeinschaft gegangen sind und Taschenlampen dabei hatten.
Ebenfalls hat mir das Singen im Musiksaal gut gefallen.

Der Musiksaal mit GAAAANZ vielen Leuten. Und wo ist eigentlich Herr Schlier? Ach, da! Das Klavier!
Im Speisesaal ist das Essen sehr lecker.

Die Kinder genießen und die Betreuer auch.


Von außen schaut das Schullandheim so aus:


Wir hatten auch eine Olympiade unter anderem auf dem Sportplatz


Dort habe ich eine Höhle entdeckt

nicht nur du, wie es scheint..